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HPready-Check: Ein intelligenter Lernassistent für die Bewertung von Luft-Wärmepumpen im Bestand – auch als Onlineversion
Aussagen zur Eignung eines Gebäudes für den Wärmepumpenbetrieb basieren häufig pauschal auf dem Baujahr oder der Gebäudeheizlast. Ausschlaggebend ist jedoch die erforderliche Vorlauftemperatur, die für die Beheizung des Gebäudes notwendig ist. Ist diese zu hoch, arbeitet die Wärmepumpe ineffizient. Die Höhe der Heizlast ist dabei zweitrangig – moderne Wärmepumpen können auch große Leistungsbereiche abdecken. Um die nötige Vorlauftemperatur zu bestimmen, sind die raumweise Heizlast und die Leistungsdaten der vorhandenen Heizflächen erforderlich – eine Analyse, die aufwendig ist und gerade zu Beginn eines Projekts oft fehlt. Zudem liefern gängige Methoden zur Bewertung der Jahresarbeitszahl (JAZ) gerne auch optimistische Werte. Aus diesem Grund habe ich ein vereinfachtes Verfahren und ein darauf abgestimmtes Werkzeug entwickelt, mit dem sich diese Berechnungen schnell, dynamisch und durchgängig durchführen lassen. Jede Änderung – sei es am Gebäude, an der Anlagentechnik oder an den Randbedingungen – wirkt sich unmittelbar auf alle Ergebnisse aus. Manchmal reicht schon der Austausch eines einzelnen Heizkörpers, um das System fit für die Wärmepumpe zu machen.
Markus
Neuorientierung beim Lernwerkzeug HPready-Check (HPRC)
Die Bewertung der Wärmepumpentauglichkeit verlässt die Grenzen klassischer Tabellenverarbeitung (HPRC-Classic). Mit HPRConline steht ein dynamisches, browserbasiertes Werkzeug in den Startlöchern, das ergonomisches Arbeiten und digitale Souveränität vereint – und sich aktuell bereits im Testeinsatz an der Chambre des Métiers in Luxemburg befindet.
Über viele Jahre hinweg waren dateibasierte Berechnungsmodelle und lokale Tabellenkalkulationen für die Lernwerkzeuge das Mittel der Wahl. Doch mit den steigenden Anforderungen an Flexibilität stoßen traditionelle Offline-Dateien zunehmend an ihre Grenzen → Versionskonflikte, Betriebssystem-Abhängigkeiten und Berechnungsträgheit bremsten den Lernprozess spürbar aus.
Technologische Unabhängigkeit & Europäische digitale Souveränität
Ein ebenso zentraler Treiber für die vollständige Neuentwicklung war der Gedanke der digitalen Souveränität. Lehre sollten nicht von proprietären Softwaremonopolen oder geschlossenen Ökosystemen abhängig sein. HPRConline setzt konsequent auf offene Webstandards und plattformunabhängige Berechnungen direkt im Browser. Egal ob Mac, Windows, Linux oder Mobilgeräte – das Werkzeug läuft barrierefrei und ohne jegliche Installationshürden.
Erprobung an der Chambre des Métiers in Luxemburg
Derzeit befindet sich HPRConline im Praxiseinsatz. Die Kursleiter nutzen das Lernwerkzeug bereits, um in den kommenden Schulungen auch eine Online-Version anbieten zu können.
Wann geht es los?
Der offizielle Online-Start steht kurz bevor. Verfolge die finale Testphase und bleib informiert – wir schalten das Werkzeug in Bälde frei.
Die Bewertung der Wärmepumpentauglichkeit verlässt die Grenzen klassischer Tabellenverarbeitung (HPRC-Classic). Mit HPRConline steht ein dynamisches, browserbasiertes Werkzeug in den Startlöchern, das ergonomisches Arbeiten und digitale Souveränität vereint – und sich aktuell bereits im Testeinsatz an der Chambre des Métiers in Luxemburg befindet.
Über viele Jahre hinweg waren dateibasierte Berechnungsmodelle und lokale Tabellenkalkulationen für die Lernwerkzeuge das Mittel der Wahl. Doch mit den steigenden Anforderungen an Flexibilität stoßen traditionelle Offline-Dateien zunehmend an ihre Grenzen → Versionskonflikte, Betriebssystem-Abhängigkeiten und Berechnungsträgheit bremsten den Lernprozess spürbar aus.
Technologische Unabhängigkeit & Europäische digitale Souveränität
Ein ebenso zentraler Treiber für die vollständige Neuentwicklung war der Gedanke der digitalen Souveränität. Lehre sollten nicht von proprietären Softwaremonopolen oder geschlossenen Ökosystemen abhängig sein. HPRConline setzt konsequent auf offene Webstandards und plattformunabhängige Berechnungen direkt im Browser. Egal ob Mac, Windows, Linux oder Mobilgeräte – das Werkzeug läuft barrierefrei und ohne jegliche Installationshürden.
Erprobung an der Chambre des Métiers in Luxemburg
Derzeit befindet sich HPRConline im Praxiseinsatz. Die Kursleiter nutzen das Lernwerkzeug bereits, um in den kommenden Schulungen auch eine Online-Version anbieten zu können.
Wann geht es los?
Der offizielle Online-Start steht kurz bevor. Verfolge die finale Testphase und bleib informiert – wir schalten das Werkzeug in Bälde frei.
7 Schritte zur Auswertung der Wärmepumpentauglichkeit
Programmmerkmale
Schnelle Gebäudeanalyse
Mit nur acht Eingaben erstellt das Tool ein geometrisches Modell des Gebäudes, ermittelt automatisch die Hüllflächen und verknüpft diese mit typischen bauphysikalischen Eigenschaften basierend auf dem Baujahr. Innerhalb von fünf Minuten erhält man bereits eine fundierte Abschätzung der Gebäudeheizleistung.
Detaillierte Raumheizlastberechnung
Durch Eingabe der Raumflächen und Solltemperaturen lässt sich die Raumheizlast berechnen. Ein erweiterter Modus bezieht das Aufkommen von Außenwänden, Dach, Boden und Fenstern mit ein, um die Heizlast genauer zu ermitteln.
Heizkörperanalyse und Vorlauftemperatur
Die Integration einer umfangreichen Heizkörperdatenbank ermöglicht die Eingabe von Abmessungen und Typen vorhandener Heizkörper. Das Tool berechnet daraus die erforderliche Vorlauftemperatur für jeden Raum und identifiziert automatisch den "kritischen Raum", der die höchste Vorlauftemperatur benötigt.
Automatisierter hydraulischer Abgleich
Basierend auf den ermittelten Daten erfolgt eine automatische Berechnung der Daten für den hydraulischen Abgleich. Das Tool bestimmt Förderhöhen, Volumenströme und kV-Werte für bis zu drei Heizkreise und schlägt passende Thermostatventile inklusive Einstellwerten vor.
Umfassende Energiebilanz und Effizienzbewertung
HPready-Check erstellt eine detaillierte Energiebilanz des Gebäudes, inklusive Heizwärmebedarf und Energiebedarf für Trinkwassererwärmung. Die Effizienz der Wärmepumpe wird unter Berücksichtigung von Teillastverhalten und ggf. bivalentem Betrieb bewertet. Ergebnisse wie Jahresarbeitszahl (JAZ), Strombedarf und Energiekosten werden übersichtlich dargestellt.
Dokumentiert
Die Bewertung greift auf physikalisch-technische Modelle zurück. Dabei mussten einige Methoden und Verfahren neu entwickelt werden, um eine durchgängige Berechnung zu erhalten. Alle Berechnungsansätze sind vollständig im Begleitmaterial des Lernwerkzeugs dokumentiert.
Praxisorientiert
Entwickelt für den Einsatz in Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen. Die klassische Version ist seit 2023 bereits erfolgreich bei der Chambre des Métiers in Luxemburg im Einsatz.
Browser-Basiert
Egal ob Mac, Windows, Linux oder Mobilgeräte – das Werkzeug läuft barrierefrei und ohne jegliche Installationshürden. Auch die neue Online-Version wurde mehrsprachig entwickelt – aktuell sind Deutsch und Französisch hinterlegt.
Erprobte Methodik in neuem Gewand
Die Berechnungsgrundlage ist annähernd gleich. Jedoch berechnet HPRConline bestimmte Bilanzen auf stündlicher Basis. So zum Beispiel die Energie- und Leistungsbilanz und die Vorlauftemperatur-Anpassung.
Weitere Informationen zum Verfahren des HPready-Checks findest du bei der klassischen Version.
Weitere Informationen zum Verfahren des HPready-Checks findest du bei der klassischen Version.
Schritt 1: Einfaches Gebäude-Geometrie-Modell zur schnellen Schätzung der Hüllflächen
Schritt 2: Festlegung eines Baustandards oder individuelle Werte (U-Wert, Lüftung)
Schritt 3: Anlegen von Räumen und automatisierte Zuweisung der Bauteilflächen
Schritt 4: Eingabe der vorhandenen Heizkörper in den Räumen
Schritt 4: Einfache Eingabemaske und Datenbank für die Auswahl von Heizkörpern
Schritt 5: Bestimmung des kritischen Raums und Systemtemperarturen
Schritt 6: Detaillierter hydraulischer Abgleich, Ventil- und Pumpembemessung
Schritt 7: Betriebs-Randbedingungen und Ergebnisse (Jahresarbeitszahl, Energiekosten, Leistung)
Schritt 7: Grafische Darstellung im Temperatur-BIN, Leistung und Energie
Schritt 7: Tabellarische Darstellung und Energiebilanz
Schritt 7: Tabellarische Darstellung im Temperatur-BIN, Leistung und Energie
Schritt 8: Automatische Standard-Dokumentation (5 Seiten)