Institut für Gebäude-Energieforschung Dr. Markus Lichtmeß

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Das private Institut für Gebäude-Energieforschung (ingefo) befasst sich mit den Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden und Baugebieten sowie der Umsetzung in den praxistauglichen Alltag.
Forschungsschwerpunkte und Aktivitäten
  •   Politikberatung zur Erreichung von Klimazielen
  •   Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Komfort von Gebäuden
  •   Indikatoren für Energieeffizienz und nachhaltiges Bauen
  •   Entwicklung von Methoden und Bilanzierungsansätzen
  •   Integration von nachhaltigem Bauen in Unternehmen
  •   Konzipierung von Förderprogrammen
  •   Lehre, Aus- und Weiterbildung (Hochschulen und Institutionen)
  •   Entwicklung von Werkzeugen für die Lehre
  •   Kooperation mit Hochschulen und Institutionen
  •   Energie- und Nachhaltigkeitskonzepte
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Aktuelle Themen

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Energieeffizienz und EPBD » Ministerium für Energie und Raumentwicklung
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Nachhaltigkeit » Ministerium für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung
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Kommunikation und Sonstiges » Luxemburger Klima Agence

Meileistein 10.000 registrierte Nutzer

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November 2023: bisher haben sich über 10.000 Nutzer für die Lernwerkzeuge registriert. Studierende an mittlerweile über 100 Hochschulen nutzen die Werkzeuge kostenlos, um sich mit energieeffizientem und nachhaltigem Bauen auseinanderzusetzen. Die hohe Nachfrage freut mich sehr und zeigt, dass sich die investierte Entwicklungszeit lohnt.
Markus
 

Der Renovierungssimulator Luxemburg ist online

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Mit dem neuen Renovierungssimulator der Klima-Agence ist es möglich, das energetische Verhalten eines Wohngebäudes zu analysieren und den Einfluss baulicher und technischer Modernisierungsmaßnahmen zu bewerten. Die Berechnung erfolgt in Anlehnung an die Verordnung über die Energieeffizienz von Gebäuden. Damit die Nutzung für alle möglich ist, wurde hier am Institut für Gebäude-Energieforschung eine Bewertungsmethodik entwickelt, die von 101 Studios in eine Online-Version überführt wurde. Zukünftig sollen mit dem Werkzeug auch mögliche Förderhöhen für die Modernisierung ermittelt werden. Dafür soll das Ergebnis der Modernisierung mit dem Beihilfensimulator gekoppelt werden (weiter).

Neues Lernwerkzeug: Heat Pump Ready-Check

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Die Beheizbarkeit von bestehenden Gebäuden mit Wärmepumpen stellt Planer und Handwerksbetriebe vor neue Herausforderungen. Dabei ist weniger die Gebäudeheizlast relevant, sondern die Leistungsfähigkeit des Übergabesystems (Heizkörper) in den zu beheizenden Räumen. Das Lernwerkzeug HPready-Check (Heat Pump Ready-Check) soll es ermöglichen, die Eignung eines Gebäudes für die Nutzung von Wärmepumpen zu veranschaulichen und soll im Rahmen von Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen bei der Chambre des Métiers eingesetzt werden (weiter). Nach Aussage der Chambre des Métiers gibt es für das Jahr 2024 bereits über 500 Einschreibungen für den entsprechenden Weiterbildungskurs - eine beachtliche Zahl.

Wärmepumpen in Wärmenetzen

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Der Ausstieg aus fossilen Energien muss auch bei Wärmenetzen umgesetzt werden. Klassische Systeme die mit Erdgas betrieben werden sind dahingehend nicht zukunftsfähig – auch wenn es sich um eine Kraft-Wärme-Kopplung handelt. Neben Biomasse und Solarenergie können allerdings auch Wärmepumpen in Wärmenetzen integriert werden. In der Studie wird ein standardisiertes Verfahren beschrieben, mit dem Wärmenetze bewertet werden können, in denen Wärmepumpen als Wärmeerzeuger vorgesehen sind. U.a. wird der Primärenergiefaktor fp und der Emissionsfaktor fCO₂ bestimmt. Das Verfahren soll zukünftig im Rahmen der Luxemburger Verordnung Anwendung finden (weiter).

Neue Version von EnerCalC (7.0.261) | GEG 2023

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Neben einigen internen Verbesserungen bei den Berechnungsansätzen werden die Anforderungen zum GEG 2023 dargestellt. Die Gesamtanforderung ist von 0,75 auf 0,55 verschärft worden. Die Anrechnung von Solarstrom wurde auf eine monatliche Saldierung umgestellt und Stromspeicher werden nicht mehr einbezogen. Das Wärmeschutzniveau ist seit 2014 unverändert und dem Prinzip „efficiency first“ wird weiterhin nicht Rechnung getragen. Im Vergleich zum GEG 2020, kann bei gleicher PV-Anlage, in bestimmten Fällen sogar ineffizienter gebaut werden, nur weil die Stromanrechnung anders erfolgt und die primärenergetische Verschärfung von 0,75 auf 0,55 darüber überkompensiert werden kann (weiter).

Bauteilkennwerte Nachhaltiges Bauen in Luxemburg

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Die Nachhaltigkeitszertifizieurng LENOZ wird zu Version 2.0 überarbeitet. Neben der Weiterentwicklung einzelner Kriterien und wird auch die Ökobilanz überarbeitet. Dafür wurde ein Umweltindikator entwickelt, der mehr Wirkindikatoren einbezieht und mit dem Gebäude über eine einzige Kennzahl einfach miteinander verglichen werden können. Die dafür erforderlichen Forschungsarbeiten sind weitestgehend durchgeführt und es wurden entsprechende Referenzkennwerte für Bauteile und Gebäude ermittelt, die im Rahmen der LENOZ-Zertifizierung verwendet werden können (weiter).

Förderung von Stromspeichern in Luxemburg

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Die Integration der Förderung von Stromspeichern in das bestehende Fördersystem von Photovoltaikanlagen soll in Luxemburg bald erfolgen. Mit üblichen Auslegungsempfehlungen, die sich nur an der Leistung der PV-Anlage orientieren, werden Stromspeicher oft überdimensioniert. Neben der Größe der PV-Anlage sind auch der Strombedarf des Gebäudes mit einzubeziehen. Darüber hinaus muss die PV-Anlage ausreichend groß sein, damit auch genügend solare Überschüsse anfallen, die Zwischengespeichert werden können (weiter).

Neue Version von PVCalC (2.5)

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PVCalC wurde in Version 2.5 umfangreich überarbeitet. Mit Version 2.5 steht nun ein zentrales Ausgabeblatt zur Verfügung. Dort werden die wesentlichen Kenngrößen der Berechnung zusammengefasst dargestellt. Die Einspeisetarife und EEG-Anpassungen wurden für Deutschland angepasst. Ebenso die Möglichkeit mit Voll- oder Überschusseinspeisung zu berechnen. Bei der Variantenanalyse kann nun auch die jährliche Ladezyklenzahl mit ausgegeben werden - die Zyklenzahl liefert weitere Hinweise zur sinnvollen Dimensionierung von Stromspeichern. Darüber hinaus wurden die Algorithmen für die Berechnung verbessert (weiter).

Solar Decathlon 21/22

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Engineering & Construction - Winner Teams © SDE 21-22

Im Juni 2022 fand in Wuppertal der Solar Decathlon Europe 21/22 statt. Studierende aus verschiedenen Ländern planten, bauten und betreiben ihre Demonstrationsgebäude in Wuppertal und zeigen zudem, wie Bestandsgebäude möglichst klimaneutral modernisiert werden können. Die Arbeit aller Teams ist äußerst beeindruckend und zeigt eine neue Generation nachhaltiger und energieeffizienter Gebäude – was für eine Inspiration! Als Teil der Jury für Gebäude­technik & Bauphysik hatte ich die große Ehre, die Energiekonzepte, die Energieperformance und den CO2-Fußabdruck zu analysieren. Ich gratuliere allen Teams zu ihrer großartigen und herausragenden Leistung. (weiter)

Visualisierung Klimaerwärmung → Take Action

Dargestellt werden die globalen monatlichen Temperaturveränderungen (Temperaturanomalie) gegenüber dem Durchschnitt für die Jahre 1881 bis 2021 - Visualisierung über VBA.

Inspiriert von Edward (Ed) Hawkins und NASA Scientific Visualization Studio.

Zeit für (Klima)Veränderung

Das Bild zeigt die Entwicklung der Jahresmitteltemperatur in Deutschland für die Jahre 1881 bis 2020 (Quelle DWD). Mit der Gründung von Ingefo im Jahr 2021 widme ich mich beruflich mehr den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit - was auch im Logo zum Ausdruck kommen soll.
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Die Welt verändern, ein Gebäude nach dem anderen.
Markus